©2019 by Anke Schad-Spindler Forschung, Prozessbegleitung und Evaluation.

©Portraits: Petra Rautenstrauch

©Portrait mit Mikrofon: Stephan Polzer

© Tanzendes Kind: Theaterflucht.at

© MaskenspielerIn: Peter Spindler

 

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Ich liebe Fragen. Welche haben Sie?

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen!

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Wie ich Sie unterstützen kann

Forschung, Prozessbegleitung und Evaluation im Kultur- und Bildungsbereich

Kulturmanagement, Kulturpolitik, internationale Kulturarbeit, kulturelle Bildung 

Ihre Fragen sind mein Antrieb. Dialog ist unser Weg. Analysen, die Sie weiter bringen, sind meine Leidenschaft. Für Sie und mit Ihnen konzipiere, forsche, evaluiere, moderiere und berate ich - mit Anspruch, Expertise, Erfahrung, Gespür und Humor. Von der Idee bis zum Lessons Learned Workshop - und zur nächsten Idee. Bringen wir etwas weiter.

Kultur wirkt - aber wie? Welche Wirkungen erzielen Sie? Wie können Sie Ihre Arbeit weiter verbessern - und Ihre Leistungen anerkennen und wertschätzen? Wie gelingt Kooperation, etwa zwischen Politik und Zivilgesellschaft?

 

Ich freue mich über Ihre Fragen - kommen wir ins Gespräch!

 
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Über mich

Kurzbiografie

Seit 2006 führe ich internationale Forschungs- und Beratungsprojekte an der Schnittstelle von Kultur zu anderen gesellschaftlichen Feldern durch. Bis zum Beginn meiner Selbstständigkeit war ich 10 Jahre lang bei EDUCULT – Denken und Handeln im Kulturbereich im Wiener Museumsquartier tätig. Ich kenne die Erfordernisse politik- und strategieorientierter Forschung

 

2017 habe ich mein PhD-Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst zu Cultural Governance bei Prof. Tasos Zembylas mit Auszeichnung abgeschlossen. Meine Forschungsarbeit wurde mit einem Staatspreis (Award of Excellence) des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet. 2016 wurde ich Mitglied des Vorstands des Fachverbands Kulturmanagement e.V.. Seit 2017 begleite ich EDUCULT als Vorständin. Meine akademische Laufbahn führte mich aus Ludwigsburg über Augsburg und Pisa nach Coventry/Warwick University

In Wien lebe ich mit meinem Mann und unseren beiden Kindern, die mir täglich viele Fragen stellen, an deren Beantwortung ich regelmäßig scheitere :-). Die vielfältigen kulturellen Einflüsse der Stadt empfinde ich als große Inspiration für meine Arbeit - insbesondere liebe ich die Kaffeehäuser. Bei einer Melange, umgeben von Menschen, die sich in unterschiedlichen Sprachen unterhalten, lässt es sich am besten schreiben, nachdenken und miteinander reden. Ich liebe es, zu reisen und Menschen, Städte, Länder kennenzulernen. 

 

Evaluation und Prozessbegleitung für das Goethe-Institut e.V.

Zwischen 2013 und 2016 habe ich das Goethe-Institut bei der Entwicklung eines wirkungsorientierten Evaluationskonzepts "Kultur wirkt!" für seine Kultur- und kulturelle Bildungsarbeit begleitet. Seit 2017 arbeite ich im Auftrag des Goethe-Instituts an Projekt- und Programmevaluierungen.

Aktuell begleite ich unter anderem das Projekt SHARED CITIES: Creative Momentum, das über das Creative Europe Programm kofinanziert wird. Von 2016-2020 arbeiten 11 Organisationen aus 8 europäischen Städten an der Frage, wie urbane Lebensräume durch kreative und partizipative Veränderungen verbessert werden können. Über das wirkungsorientierte Evaluationskonzept "Kultur wirkt" erhebe ich seit 2017 projektbegleitend Wirkungen durch Interviews, Gruppendiskussionen, Vor-Ort Besuche und teilnehmende Beobachtungen. 

2018-2019 begleite ich zudem das Projekt Freiraum Europa. Hier arbeiten 42 Goethe-Institute mit zivilgesellschaftlichen Partnern  - NGOs, Theater, Museen, Kunstzentren - zum Thema Freiheit. Je zwei Städte arbeiten dabei im Tandem. Ich evaluiere, welche Zielgruppen erreicht werden, wie Kooperation gelingt, und wie das Thema Freiheit in Europa angesichts illiberaler Tendenzen inhaltlich aufgegriffen wird. Ich freue mich darauf, das Netzwerk Freiraum Europa auch 2020 weiter zu begleiten und zu evaluieren. 

Kulturelle Bildung und Kooperation

Die Studie „Bedingungen von Kultureller Bildung in der Schule. Kulturelle Schulentwicklung und kulturelle Kooperationen zwischen Schulen und kulturellen Bildungspartnern“ (2017 - 2019) entsteht unter der Leitung von Dr. Bettina-Marie Gördel im Rahmen des Projekts „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“. Ich unterstütze die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung durch wissenschaftliche Beratung, qualitative Datenanalyse und bei der Berichterstellung.  

  

Vorträge und Workshops

Wissen vermehrt sich, indem man es teilt. Lernprozesse basieren auf Wertschätzung und positiver Irritation. Gerne unterstütze ich Sie und Ihr Team in gemeinsamen Workshops zu Themen wie Evaluation, Ziele- und Konzeptentwicklung, Kooperation, organisationelles Lernen, städtische Kulturentwicklung.

Ich erstelle maßgeschneiderte Konzepte nach Ihren Bedürfnissen. Aha-Erlebnisse, Dialog auf Augenhöhe, Motivation und Freude am gemeinsamen Arbeiten sind stets mein Anspruch.

Referenzen (u.a.):

Goethe-Institut, Abteilung Strategie und Organisationsentwicklung - interne Weiterbildungen zum Thema Wirkungsforschung und Evaluation

N2025 - Kulturhauptstadt Europas Nürnberg 2025  - Workshop zum Thema interkulturelle Stadtentwicklung 

Universität für Musik und Darstellende Kunst, Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (IKM) - Vorträge und Mitarbeit bei der Konzeption wissenschaftlicher Konferenzen 

Peter Spindler, Labor für kreatives Theater  - Projektkonzeption 

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), Kultur.Forscher! - Vortrag zum Thema forschendes Lernen 

Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V. - Vortrag zum Thema kulturelle und politische Bildung

 

Bücher und Artikel

Hier finden Sie eine Auswahl meiner aktuellen Publikationen

 

April 2019

Wie kann Kulturpolitik so gestaltet werden, dass – im Sinne einer Cultural Governance – nicht nur Politik und nachgeordnet Verwaltung in Entscheidungsprozesse einbezogen sind, sondern auch die Betroffenen: KünstlerInnen, Kulturschaffende, BürgerInnen? Warum ist die gemeinsame Strategieentwicklung insbesondere bei der Kulturfinanzierung herausfordernd? Welche Allianzen und Konflikte entstehen in Verhandlungssituationen? Wie argumentieren VertreterInnen von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft? Das Buch entwickelt anhand der Beispiele Linz und Graz einen Rahmen für Governance-Analysen. Es bietet darüber hinaus Antworten auf die Fragen, woran Cultural Governance oft scheitert und wie gutes Regieren idealerweise aussehen könnte.

Januar 2019

Cultural management is characterized as a relational concept-as a compound of culture and management, but also related to manifold other elements in its sociocultural, economic, and political environment. This chapter qualitatively examines cultural management from a situational, relational, and interpretative perspective. In doing so, it combines Situational Analysis, developed by Adele Clarke (Clarke, Friese, & Washburn, 2015; Clarke, 2005), as a grounded, theorizing methodology and the Orders of Worth framework developed by Luc Boltanski and Laurent Thévenot (Boltanski & Thévenot, 2006). The aim is to exemplify how analyses of cultural management processes can benefit from combined methods and theories for investigation of a variety of situations that will interest researchers and that practitioners confront, for example in negotiations about funding for culture.

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