Ich liebe Fragen. Welche haben Sie?
Lassen Sie uns ins Gespräch kommen!


Wie ich Sie unterstützen kann
Forschung, Prozessbegleitung und Evaluation im Kultur- und Bildungsbereich
Kulturmanagement, Kulturpolitik, internationale Kulturarbeit, kulturelle Bildung
Ihre Fragen sind mein Antrieb. Dialog ist unser Weg. Analysen, die Sie weiter bringen, sind meine Leidenschaft. Für Sie und mit Ihnen konzipiere, forsche, evaluiere, diskutiere, moderiere und berate ich - mit Anspruch, Expertise, Erfahrung, Gespür und Humor. Von der Idee über die Umsetzung bis zum Lessons Learned Workshop - und zur nächsten Idee. Bringen wir etwas weiter.
Kultur wirkt - aber wie? Welche Wirkungen erzielen Sie? Wie können Sie Ihre Arbeit weiter verbessern - und Ihre Leistungen anerkennen und wertschätzen? Wie gelingt Kooperation, etwa zwischen Politik und Zivilgesellschaft? Wie können Sie Ihre kulturpolitischen Konzepte und Kulturstrategien an Diversität, Fairness und Nachhaltigkeit ausrichten? Wie können Kulturentwicklung und Demokratieentwicklung aufeinander ausgerichtet werden?
In unserer projektgetriebenen Welt bietet Forschung und Dialog Raum für Diskussion, Reflexion und Dokumentation des Erreichten und der strategischen Herausforderungen.
Ich freue mich über Ihre Fragen - kommen wir ins Gespräch!

Über mich
Kurzbiografie
Seit 2006 führe ich internationale Forschungs- und Beratungsprojekte an der Schnittstelle von Kultur zu anderen gesellschaftlichen Feldern durch. Bis zum Beginn meiner Selbstständigkeit war ich 10 Jahre lang bei EDUCULT – Denken und Handeln im Kulturbereich im Wiener Museumsquartier tätig. Ich kenne die Erfordernisse politik- und strategieorientierter Forschung.
2017 habe ich mein PhD-Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst zu Cultural Governance bei Prof. Tasos Zembylas und PD Dr. Monika Mokre mit Auszeichnung abgeschlossen. Meine Forschungsarbeit wurde mit einem Staatspreis (Award of Excellence) des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet. 2019 hat mir die Universität für Musik und darstellende Kunst den Herta und Kurt Blaukopf-Award für herausragende Dissertationen verliehen.
2019 wurde ich in den Fachbeirat Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO-Kommission berufen, seit 2022 vertrete ich das Gremium als Vorständin. 2016-2022 war ich Vorstandsmitglied des Fachverbands Kulturmanagement e.V., wo ich mich besonders um die Förderung junger Wissenschaftler*innen bemüht habe. Seit 2017 begleite ich EDUCULT als Vorständin. 2021 haben meine Aktivitäten in der Policy-Group des D/Arts Netzwerks begonnen, das sich für mehr Diversität im österreichischen Kulturbetrieb einsetzt.
Meine akademische Laufbahn führte mich aus Ludwigsburg über Augsburg und Pisa nach Coventry/Warwick University. Dort habe ich das internationale Master-Programm in Cultural Policy and Management absolviert. 2013 begann mein Doktoratsstudium in Kulturbetriebslehre an der Universität für Musik und Darstellende Kunst (mdw) Wien. 2020 unterrichtete ich an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen Kulturpolitik, Kulturorganisation und Audience Studies. Hier war ich bis Dezember 2020 auch Teil des Forschungsclusters zur Transformation der Kulturproduktion im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen. Ab 2023 unterrichte ich am Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (IKM) der mdw ein Modul zu Publikumsforschung.
Von Dezember 2020-Oktober 2022 war ich Post Doc Forscherin am Projekt Agonistische Kulturpolitik (AGONART) – Fallstudien zur konfliktiven Transformation von Kulturstandorten am Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien (Projektleitung Univ. Prof. Dr. Oliver Marchart).
In Wien lebe ich mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Die vielfältigen kulturellen Einflüsse der Stadt empfinde ich als große Inspiration für meine Arbeit. Insbesondere liebe ich die Kaffeehäuser. Bei einer Melange, umgeben von Menschen, die sich in unterschiedlichen Sprachen unterhalten, lässt es sich am besten schreiben, nachdenken und miteinander reden. Ich liebe es, zu reisen und Menschen, Städte, Länder kennenzulernen.

Kulturpolitische Forschung und Strategieentwicklung
Seit 2006 bin ich in der angewandten Kulturpolitikforschung für verschiedene Auftraggeber (u.a. Städte, Stiftungen) tätig.
Evaluation der Kulturförderung der Stadt Graz
2021-2022 evaluierte ich gemeinsam mit dem Team von EDUCULT die Kulturförderung der Stadt Graz. Hier ging es einerseits um die konkreten Fördervereinbarungen für Kulturvereine bis 2025. Deren Entwicklungen (u.a. die Auswirkungen der Pandemie) und Perspektiven (u.a. im Hinblick auf Fair Pay) wurden im Rahmen von ausführlichen Interviews mit über 100 Vertreter*innen der Grazer Kunst- und Kulturszene in den Blick genommen. Darüber hinaus werden aus einer Analyse des gesamten Kulturförderwesens strategische Empfehlungen für die künftige kulturpolitische Ausrichtung der Stadt Graz gewonnen. Der Evaluationsbericht kann hier gelesen werden.
Machbarkeitsstudie Tanzhaus in München
2021 habe ich den Bayrischen Landesverband für Zeitgenössischen Tanz in der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für ein Tanzhaus in München mit Analysen unterstützt (Auftraggeber: Landeshauptstadt München). Dabei wurden in einem umfassenden partizipativen Prozess und einer Online-Survey Bedarfe, Visionen und Realisierungsszenarien für ein Tanzhaus mit Vernetzung im Stadtraum und internationaler Strahlkraft entwickelt.
Evaluation und Prozessbegleitung für das Goethe-Institut e.V.
Zwischen 2013 und 2016 habe ich das Goethe-Institut bei der Entwicklung eines wirkungsorientierten Evaluationskonzepts "Kultur wirkt!" für seine Kultur- und kulturelle Bildungsarbeit begleitet. Seit 2017 arbeite ich im Auftrag des Goethe-Instituts an Projekt- und Programmevaluierungen. Dazu gehören unter anderem:
EU 2020: Das Goethe-Institut für Europa - Digital-analoge prozessbegleitende Evaluation
2020-2021 begleitete ich sechs Projekte, die das Goethe-Institut im Rahmen der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft mit Fördermitteln des Auswärtigen Amtes europaweit mit zahlreichen Kooperationspartnern durchführte. Von besonderem Interesse waren zum einen die Wirkungen dieser Projekte auf die Stärkung und Förderung der europäischen Gemeinschaft und auf die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern an Aktivitäten und Diskussionen u.a. über europäische Werte, nachhaltige Entwicklung, künstliche Intelligenz (KI) und die Zukunft Europas. Zum anderen ging es auch um die Frage, wie und mit welchen Wirkungen kulturelle Projekte in neuen Formaten unter den Bedingungen der COVID-Epidemie realisiert werden können.
Spaces of Culture - Kültür için Alan - Orte der Kultur - Evaluation eines türkisch-europäischen Großprojekts unter Koordination des Goethe-Instituts Istanbul
2020-2021 evaluierte ich in Kooperation mit EDUCULT das seit 2017 laufende Projekt in den drei türkischen Städten Diyarbakır, Gaziantep und Izmir, welches vom deutschen Auswärtigen Amt und europäischen Partner*innen finanziert und gesteuert wird. Im Zentrum der Evaluation, bei der eine qualitative Netzwerkanalyse eingesetzt wurde, standen die Fragen nach den Wirkungen der europäisch-türkischen Partnerbeziehungen sowie nach der nachhaltigen Unterstützung zivilgesellschaftlicher Kunst- und Kulturakteur*innen unter den herausfordernden Bedingungen in der Türkei.
SHARED CITIES: Creative Momentum - Evaluation eines EU-geförderten Kooperationsprojekts
2017-2020 begleitete ich unter anderem das Projekt SHARED CITIES: Creative Momentum, das über das Creative Europe Programm kofinanziert wird. Von 2016-2020 arbeiteten 11 Organisationen aus 8 europäischen Städten an der Frage, wie urbane Lebensräume durch kreative und partizipative Veränderungen verbessert werden können. Über das wirkungsorientierte Evaluationskonzept "Kultur wirkt" habe ich seit 2017 projektbegleitend Wirkungen durch Interviews, Gruppendiskussionen, Vor-Ort Besuche und teilnehmende Beobachtungen erhoben. Im Januar 2020 habe ich die Ergebnisse der Evaluation Vertreterinnen und Vertretern der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) präsentiert. Zu den Ergebnissen der Evaluation ist eine Publikation erschienen.
Freiraum - Evaluation eines europaweiten Netzwerks
2018-2019 begleitete ich auch das Projekt Freiraum Europa. Hier arbeiteten 42 Goethe-Institute mit zivilgesellschaftlichen Partnern - NGOs, Theater, Museen, Kunstzentren - zum Thema Freiheit. Je zwei Städte arbeiteten dabei im Tandem. Ich habe evaluiert, welche Zielgruppen erreicht wurden, wie Kooperation gelingt, und wie das Thema Freiheit in Europa angesichts illiberaler Tendenzen inhaltlich aufgegriffen wurde. 2020 erfolgte ein Follow-Up, bei der das digital-lokale Freiraum Festival im Rahmen der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Zentrum stand.

Forschung zu Kultureller Bildung und Kulturvermittlung
Wie kann Kunst und Kultur ein Publikum finden? Wie sind die Rahmenbedingungen und Effekte von Vermittlungsprozessen? Wie können komplexe ökologische, politische, gesellschaftliche Themen über künstlerische Methoden vermittelt werden? Diesen Fragen widme ich mich u.a. in folgenden Projekten:
Conscious Consumer's Laboratory (COCO lab) - Wirkungsevaluation
In Workshops vermittelt das COCO lab im Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum Kindern und Jugendlichen einen experimentellen, forschenden und anwendungsorientierten Zugang zu Aspekten von Konsum und Nachhaltigkeit. Im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz evaluiere ich 2022-2023 mit EDUCULT und Peter Spindler die Wirkungen dieses Programms.
ZOOM Kindermuseum - Besucher*innenforschung
2022 setze ich für das ZOOM Kindermuseum eine Befragung von Privatbesucher*innen und Pädagog*innen um. Über eine Online-Survey wurden die Angebote des Museums aus Besucher*innensicht reflektiert. Die Forschung mündete in einen Bericht mit Empfehlungen zur Weiterentwicklung.
ZOOM Mobil - Begleitforschung für das ZOOM Kindermuseum Wien
Im Sommer 2021 begleitete ich das neue mobile Workshop-Angebot des ZOOM Kindermuseums forschend. Ziel des dezentralen Angebots ist es, vor allem Kinder und Jugendliche zu erreichen, die Angebote von Kultureinrichtungen in den inneren Stadtbezirken bislang nicht oder nur wenig besuchen. Das ZOOM Kindermuseum möchte mit der praxisorientierten Begleitforschung die laufenden Erfahrungen und künftigen Möglichkeiten des mobilen Angebots erfassen, analysieren, vermitteln und weiterentwickeln.
Studie zur Kulturellen Schulentwicklung
Die Studie „Bedingungen von Kultureller Bildung in der Schule. Kulturelle Schulentwicklung und kulturelle Kooperationen zwischen Schulen und kulturellen Bildungspartnern“ (2017 - 2019) entstand unter der Leitung von Dr. Bettina-Marie Gördel im Rahmen des Projekts „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“. Ich unterstütze die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung durch wissenschaftliche Beratung, qualitative Datenanalyse und bei der Berichterstellung.

Vorträge, Moderationen, Workshops und Konferenzorganisation
Wissen vermehrt sich, indem man es teilt. Lernprozesse basieren auf Wertschätzung und positiver Irritation. Gerne unterstütze ich Sie und Ihr Team in gemeinsamen Workshops zu Themen wie Evaluation, Ziele- und Konzeptentwicklung, Kooperation, Diversität, organisationelles Lernen, städtische Kulturentwicklung.
Ich erstelle maßgeschneiderte Konzepte nach Ihren Bedürfnissen. Aha-Erlebnisse, Dialog auf Augenhöhe, Motivation und Freude am gemeinsamen Arbeiten sind stets mein Anspruch.
Referenzen (u.a.):
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS)
Workshopmoderation im Rahmen der Anti-Rassismus-Strategie für das BMKÖS (2022)
UNESCO-Kommission: Paneldiskussion zum Online-Launch des UNESCO-Weltkulturberichts (2022) Videoaufzeichnung
Kunsthalle Wien: Moderation und Input zu "Survive, Subsist and Resist - The Fragility and Precarity of Young Artists (2022)
D/Arts Projektbüro für Diversität und urbanen Dialog und Musikverein Wien: Panelteilnahme "Dissonant Counterpoint - Zur Demokratisierung von Musik und musikalischen Praktiken" (2022)
Stadt Potsdam/FH Potsdam: Workshop zu "Kulturstrategie und wirkungsorientierte Evaluation" (2021)
Universität für Angewandte Kunst Wien - Ko-Kuratierung des europäischen Symposiums "Konfrontation und Kooperation statt Repräsentation" (2021) und "Unsere Kultur geht auf keine Kuhhaut" (2022)
Bayerischer Landesverband für Zeitgenössischen Tanz - Beratung für eine Machbarkeitsstudie "Tanzhaus in München" (2021)
Kunstakademie Düsseldorf/Fachverband Kulturmanagement - Ko-organisation der 13. Jahrestagung des Fachverbands Kulturmanagement e.V. "Kulturmanagement zwischen Materialität und Digitalisierung" (2020)
Goethe-Institut, Abteilung Strategie und Organisationsentwicklung - interne Weiterbildungen zum Thema Wirkungsforschung und Evaluation
N2025 - Kulturhauptstadt Europas Nürnberg 2025 - Workshop zum Thema interkulturelle Stadtentwicklung (2019)
Universität für Musik und Darstellende Kunst, Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (IKM) - Vorträge und Mitarbeit bei der Konzeption wissenschaftlicher Konferenzen
Peter Spindler, Labor für kreatives Theater - Projektkonzeption
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), Kultur.Forscher! - Vortrag zum Thema forschendes Lernen
Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V. - Vortrag zum Thema kulturelle und politische Bildung
Bücher und Artikel
Hier finden Sie eine Auswahl meiner aktuellen Publikationen
Konfliktuelle Kulturpolitik (Hrsg. Anke Schad-Spindler, Friederike Landau-Donnelly, Stefanie Fridrik und Oliver Marchart) (2023)
Vergleichende Kulturpolitikforschung (2023)
Eine Konflikttheorie der Kulturpolitik (2022) (gemeinsam mit Friederike Landau-Donnelly, Stefanie Fridrik und Oliver Marchart)
Cultural Governance in Österreich (2019)
